Jahresrückblick 2013

Auch wenn ich etwas spät dran bin und auch wenn es hier im Blog berufsbedingt in den letzten Monaten sehr ruhig war, möchte ich doch meinen Jahresrückblick auf 2013 hier posten – und wenn es nur für mich ist.

Zugenommen oder abgenommen?
Wo ist eigentlich meine Waage?

Haare länger oder kürzer?
Länger, aber morgen kommt gleich wieder was ab. Mal sehen, was ich machen lasse…

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? gleichbleibend kurzsichtig würde ich sagen, aber mal abwarten, was die Frau Doktor nächste Woche sagt.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr, weil ich viel mehr gearbeitet habe und dann ab August ja auch die feste Stelle hatte.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wer mehr Geld hat, gibt auch mehr aus, oder?

Mehr bewegt oder weniger?
Erst recht regelmäßig, dann weniger selbst bewegt, dafür das Auto viel mehr bewegt.

Der hirnrissigste Plan?
Zwei Jobs plus Haushalt und Kinder und Ehrenamt gleichzeitig machen zu wollen. Das war fast die Grenze des Möglichen bis zum Ziehen der Reißleine Anfang Dezember.

Die gefährlichste Unternehmung?
Gefährlich? Risikoreich war vielleicht die einwöchige Radtour alleine mit den Kids im Sommer – ist aber alles gut gegangen und war ein tolles Erlebnis für uns alle.

Die teuerste Anschaffung?
Diverse Autoreparaturen und technisches Spielzeug hier im Haus.

Das leckerste Essen?
Das Raclette gestern Abend war schon toll. Ansonsten jedes Spätschicht-Menü im NonSoloPane.

Das beeindruckendste Buch?
Ich habe fürchterlich wenig gelesen in diesem Jahr…

Der ergreifendste Film?
Ergreifend? Lustig und sehr unterhaltsam war „FackyuGöhte“ – das wäre dann mein Filmtip des Jahres 2013.

Die beste CD? Die Weihnachts-Pop-Lieder-CD von tchi.bo, die in den letzten Wochen hier rauf und runter lief.

Das schönste Konzert?
Das Konzert der „Johannespassion“ von der Lutherkantorei im März.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
korrigieren, mit meinen Kindern, in der Schule.

Vorherrschendes Gefühl 2013?
Ich pack das auch alleine!

2013 zum ersten Mal getan?
Mit den Kindern eine mehrtägige Radtour unternommen.

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Am Gymnasium unterrichtet.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? das ist privat.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Von der Wichtigkeit bestimmte Absprachen zu treffen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Öhm, weiß ich nicht mehr.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das ist privat.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Du machst das so toll. Du hast so tolle Kinder.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das müssen andere beurteilen.

Die größte Enttäuschung?
Mangelnde Kommunikationsbereitschaft bei anderen Menschen.

Die Erkenntnis des Jahres?
Ich muss noch mehr auf mich selber achten.

2012 war mit 1 Wort…? anstengend

2013 wird? Hoffentlich MEIN Jahr!

Liebe Leser, ich wünsche Euch allen ein hoffentlich gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2014!

Eure
Ms_GoingtoMoon

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Das war 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 4.600 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Tagebuchbloggen 5. September 2013

6:25 Der Wecker klingelt. Zur Zeit stehen die Kinder alleine auf, weil sie morgens noch spielen wollen.

7:30 die Kinder machen sich auf den Weg in die Schulen. Ich habe noch etwas Zeit.

8:00 Betten gemacht, Waschmaschine läuft. Nun muss ich meine Schulsachen zusammen packen.

9:00 Abfahrt zur Schule, heute ohne Fahrgemeinschaft, dafür mit der aktuellen Chormusik (W. A. Mozart: Große Messe in c-Moll).

9:30 Ankunft an der Schule. Ich packe heute auf dem hinteren Parkplatz an der Außenstelle. Vorne ist sicher schon alles voll, außerdem kann ich dann nach dem Unterricht schnell los.

9:50 Das Material für die Vertretungsstunde in der 5. Klasse ist kopiert. Noch etwas mit den Kollegen quatschen, dann geht’s los.

10:45 Die Vertretungsstunde in der 5. Klasse läuft gut. Schade, dass ich planmäßig dieses Schuljahr keine 5. Klasse habe.

11:15 Schnell rüber ins Oberstufengebäude laufen. Ich fühle mich verschwitzt, als ich ankomme.

12:30 Schulschluss für mich. Abfahrt nach Hause.

13:15 Die Kinder sind nun auch da und es gibt HotDogs zum Mittagessen.

13:45 Hausaufgabenzeit. Wir arbeiten so intensiv, dass wir die Geigenstunde der Tochter verpassen. Das ist auch noch nie vorgekommen und ärgert mich sehr. Zum Glück dürfen wir die Stunde nächste Woche nachholen.

15:45 ich muss noch Brot und Milch kaufen.

16:30 eigentlich müsste ich mal wieder den Rasen mähen, aber die Unterrichtsplanung für morgen ist wichtiger.

18:00 Während die Kinder schon mal Abendbrot essen, muss ich noch meine Bluse bügeln. Gleich geht es zum Elternabend.

18:45 noch mal in die Schule zum Elternabend. Diesmal nehme ich einen Kollegen mit – das ist unterhaltsam.

19:30 Der Elternabend beginnt pünktlich. Ich stelle mich und mein Fach vor. Anschließend kopiere ich noch ein Arbeitsblatt für morgen. Dann fahren wir wieder nach Hause.

20:45 ich sinke aufs Sofa. Der Tag ist geschafft.

22:30 ich muss ins Bett.

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Blog-Parade „Heimat“

Katja fragt in ihrem Blog: Was ist Eure Heimat? und hat daraus eine Blogparade gemacht, an der ich gerne teilnehmen würde.

Was ist meine Heimat?
Nun, Hamburg ist mit Sicherheit meine Heimat. Hamburg ist der Ort, an dem ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Ich habe dort die ersten 22 Lebensjahre verbracht und irgendwie sehr intensive Erinnerungen an diese Stadt, an einzelne Straßen und Plätze und natürlich an bestimmte Gegenden: da ist die Straße im Hamburger Westen, in der ich aufgewachsen bin mit den großen Häusern und großen Gärten. Da ist der Park, in dem wir immer spielten. Da ist die Grundschule und das Gymnasium, die ich besuchte.
Und nach dem Abitur wurden die täglichen Kreise größer: es ging zur Uni und zum Arbeiten oder Shoppen in die Innenstadt, der Vorort war nun nicht mehr so attraktiv.

Meine Heimat des Herzens ist aber ganz sicher Berlin, auch wenn die Berliner Zeit schon wieder eine ganze Weile vorbei ist. Seit ich 16 war, wollte ich immer in Berlin leben und habe das dann auch im Studium verwirklichen können. Diese pulsierende Großstadt war in den Neunziger Jahren meine Heimat und hat mich sicher auch sehr geprägt.

Nun ist die Schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel meine Heimat und seit bald zehn Jahren mein Zuhause. ich fühle mich hier wohl, ich liebe das Wasser, ob in der Förde und im Meer und finde es toll, zentral wohnen zu können, aber doch ruhig. Seit ich nun auch meinen festen Job hier habe, ist Kiel noch ein Stück mehr zur wahren Heimat geworden.

Und wo ist Eure Heimat? Macht doch auch mit bei der Blogparade?

Herzlichst, Eure
Ms_GoingtoMoon

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Tagebuch-Bloggen, 5. August

5.55 – Der Wecker klingelt viel zu früh. Ich habe schlecht geschlafen und bin aufgeregt: Heute ist der erste Schultag nach den Sommerferien, mein ersten Schultag seit langem.

6:30 – Zwischen anziehen und Frühstück machen wecke ich schnell die Kinder. Der Sohn hat heute noch frei, denn die Fünftklässler werden erst morgen eingeschult.

7:00 – Während die Kinder sich an den Frühstückstisch setzen, verlasse ich das Haus. Die Kollegin fährt heute. Gut, ich bin doch ziemlich nervös.

7:30 – Trotz geänderter Straßenführung und morgentlichem Berufsverkehr sind wir rechtzeitig in der Schule. In der ersten Stunde ist Dienstbesprechung.

8:30 – Der erste Teil der Dienstbesprechung ist vorbei. Mir schwirrt der Kopf. Neue Kollegen begrüßen mich, ich kann mir die Namen kaum merken.

9:10 – Während die Klassenlehrer in ihren Klassen sind, lese ich etwas und mache Unterrichtsvorbereitungen. Man muss die Zeit ja nutzen.

10:15 – Inforveranstaltung für den 12. Jahrgang (das ist der Abi-Jahrgang) in der Aula. Ich höre zu, irgendwie muss ich ja mit dem Informieren anfangen.

11:30 – Es zieht sich. Die Kollegen stöhnen über die Hitze. Mir ist langweilig. Noch Anderthalb Stunden bis zur Dienstversammlung, zweiter Teil.

13:00 – Dienstversammlung, zweiter Teil. Es geht recht zügig, die gute Vorbereitung der Chefs zahlt sich aus.

14:05 – Abfahrt nach Hause. Wir sind geschafft für heute.

14:45 – Ich genieße es, ganz in Ruhe und alleine essen und Kaffee trinken zu können.

15:30 – Die Tochter kommt vom Geigenunterricht und erzählt mir erstmal ganz viel. Dann muss sie noch einen Arbeitsbogen als Hausaufgabe bearbeiten.

16:20 – Ich muss in einer Vereinsangelegenheit zum Notar fahren. Doch leider hat der ungefähr genau so viel Ahnung wie ich. Hm.

17:15 – Ich sitze am Rechner und erledige die Email-Korrerpondenz. Die Kinder sind draußen auf dem Fußballplatz.

17:45 – Rückkehr der verschwitzten Kinder. Es geht ab unter die Dusche.

18:00 – Die Nachbarin kommt vorbei und bedankt sich fürs Blumengießen und Postreinholen während ihres Urlaubs.

18:30 – Wir sitzen beim Abendessen. Mein Vereins-Vize kommt vorbei und wir besprechen schnell die Einschulung in der Grundschule am Mittwoch. Der Verein ist fürs Kuchenbuffet zuständig.

20:15 – Die Kinder sind im Bett. Ich lese etwas aus „Hände weg von Mississippi vor“.

21:00 – Ich sitze am Schreibtisch und bereite noch etwas vor.

21:30 – Schnell noch die kleine Schultüte für den 5. Klässler packen und überlegen, was ich morgen anziehe. Dann werde ich wohl gleich ins Bett fallen.

Alle anderen Teilnehmer vom Tagebuch-Bloggen findet Ihr bei Frau Brüllen.
Wie war denn Euer Tag so?

Herzlichst, Eure
Ms_GoingtoMoon

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